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Ein Jahr der grossen Herausforderungen1999 war für die Medienhilfe Ex-Jugoslawien ein bewegtes Jahr. Der Krieg der serbischen Armee gegen die Unabhängigkeitsbewegung im Kosov@ und der Krieg der Nato gegen Serbien warfen alles über den Haufen, was geplant war. Ab März stand die Kontaktarbeit zu unseren PartnerInnen im Vordergrund: Es galt, die vertriebenen JournalistInnen aus dem Kosov@ und die abgetauchten KollegInnen in Serbien zu finden, neue Projekte zu entwickeln, neue Mittel zu beschaffen, neue Brücken zu schlagen, Öffentlichkeit hier herzustellen. Mit Hunderten von gratis geleisteten Stunden versuchten wir, der Not gerecht zu werden und unsere PartnerInnen in dieser schweren Zeit so gut wie möglich zu unterstützen. Die Einträge des letzten Jahres auf unserer Homepage zeugen von dieser Arbeit. Schwierig gestaltete sich auch die Zusammenarbeit mit den Instanzen des Bundes. Infolge Umstrukturierungen und Überlastungen blieben unsere Projekte – im März termingerecht eingereicht – liegen und wurden nicht beantwortet. Der Übergang der Zuständigkeit vom “Dienst für Friedensfragen” der “Politischen Abteilung III” neu zur “Abteilung für Zusammenarbeit mit Osteuropa” (Teil des Departements für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA beim Eidgenössischen Departement für Auswärtiges EDA) kostete uns und vor allem unsere ProjektpartnerInnen viel Zeit und Energie. Inzwischen ist die Zusammenarbeit aber auf stabile Füsse gestellt und mit einem Projekt in Montenegro gut angelaufen. Das Jahr 2000 wird nicht weniger Arbeit für die Medienhilfe bringen – auch wenn wir von Katastrophen wie Kosov@ hoffentlich verschont bleiben. Wir hoffen, dass wir dabei weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen dürfen. Vielen Dank. |
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