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Die Mazedonien-Krise hatte im Frühjahr die Aufmerksamkeit der Welt und der Geldgeber kurzfristig auf sich gezogen. Jetzt konzentriert sich das Medieninteresse auf Afghanistan und den Kampf gegen den Terrorismus. Das heisst aber nicht, dass die Probleme auf dem Balkan gelöst sind. Medien können viel zu einer Lösung gesellschaftlicher und politischer Konflikte beitragen. Deshalb möchten wir speziell auf Projekte aus verschiedenen Ländern des ehemaligen Jugoslawien aufmerksam machen. Allen unseren Projektpartner/innen gemeinsam ist der Einsatz für Vernetzung, Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg, offene Meinungsbildung in multiethnischen Gesellschaften und Demokratisierung. Was sich hinter diesen Schlagworten versteckt, verraten Ihnen die Kurzbeschreibungen unserer Projekte auf der Homepage unter projects and partners. Sie können die Projektzusammenfassungen auch bei uns anfordern. Der professionelle und engagierte Journalismus unabhängiger Medien braucht und verdient Unterstützung. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Die Aktivitäten des Vereins Medienhilfe Ex-Jugoslawien haben sich in den zehn Jahren seines Bestehens laufend ausgeweitet. Aus einer Kontaktaufnahme zu unabhängigen, nicht-nationalistischen Medien im ehemaligen Jugoslawien mit dem Ziel des Informationsaustausches ist eine dauerhafte Zusammenarbeit erwachsen. Der Verein begann mit direkter materieller Unterstützung in Form von finanziellen Zuwendungen und technischer Ausrüstung. Inzwischen ist das Volumen unserer Arbeit auf über eine Million Franken pro Jahr angestiegen, zum Teil Bundesgelder, aber auch viele individuelle Spenden. Als Non-Profit-Organisation, die von Spenden- und Projektgeldern sowie ehrenamtlicher Tätigkeit lebt, wurde dem Verein Medienhilfe Ex-Jugoslawien jetzt Steuerbefreiung gewährt. Dies bedeutet, dass Sie Zuwendungen an unsere Arbeit ab Fr. 100 als Spenden von den Steuern abziehen können. Eine Spenden-Bescheinigung für 2001 stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne zu. In einer für die Steuerbefreiung erforderlichen Stellungnahme des Bundes heisst es: “Diese von der Medienhilfe umgesetzten Projekte und Programme liegen im öffentlichen Interesse und stellen für die Schweiz ein Instrument der Aussenpolitik dar, wodurch unser Land einen wichtigen Beitrag zur zivilen Friedensförderung und Demokratisierung der strategisch wichtigen Region Südosteuropa leisten kann. Aufgrund der guten Erfahrungen in einem für die Friedensförderung zentralen Bereich beabsichtigt die Politische Abteilung IV, diese Zusammenarbeit nach Möglichkeit auch in Zukunft weiter zu führen.” (Roland Salvisberg, Programmverantwortlicher Südosteuropa) Im Dienste unabhängigen Medienschaffens gehen wir auf diesem Weg in die Zukunft voran, von nun an von der Steuer-Last befreit.
source: Medienhilfe-Info 2001-4
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